Klinikleitung investiert 2,5 Millionen

Am 1. August startet der Umbau. Patienten und Besucher sollen von den Bauarbeiten aber so wenig wie möglich mitbekommen. Der Betrieb der Baustelle an der Station 2 erfolgt über das Krankenhaus-Dach.

Unter anderem wird die Station 2 zur Privatstation. Zudem soll die Intensivstation vergrößert werden.

2,5 Millionen Euro investiert die Geschäftsführung des Krankenhauses jetzt in Modernisierung. Das teilten Geschäftsführer Christian Madsen, Verwaltungsleiter Ralf Schmandt, der Ärztliche Direktor Dr. Volker Launhardt und Monika Hartung von der Pflegedienstleitung am Mittwoch offiziell mit. Geplant ist, die Station 2 komplett in eine Privatstation umzuwandeln sowie die Intensivstation zu modernisieren und zu vergrößern. Der Aufsichtsrat des Krankenhauses hatte am vorigen Mittwoch der Investition stattgegeben; bereits am 1. August wird der Umbau an der Königstraße beginnen.

Wir haben das detailliert geplant, so dass Patienten und Personal mit minimaler Belastung rechnen müssen“, unterstreicht Dr. Volker Launhardt. Der betroffene Teil der Station 2 soll abgekapselt werden. „Die Baustelle wird von der ausführenden Firma extern über das Dach bedient“, erklärt Launhardt.

Bislang war die Station 2 gesplittet. Während „die 4“ im Krankenhaus die Privatstation war, gibt es seit 2008 die „Station 2 West“ als moderne Privatstation und die Station 2 als Regulärstation – beide auf derselben Etage. „Die Station 4 funktionieren wir jetzt zur Normalstation um“, kündigt Christian Madsen an. Etwa drei Betten wird der Privatbereich dadurch einbüßen. Madsen: „Das ist aber unwesentlich. Darauf haben wir geachtet.“

Das Personal werde während der Umbauarbeiten auf andere Stationen verteilt“, berichtet Monika Hartung. Patienten, die in unmittelbarer Nähe der Baustelle ihre Zimmer hätten, würden mit Hörschutz ausgestattet. Und: „Selbstverständlich achten wir akribisch auf Hygiene.“

Bei der Aufnahme bekommen die Patienten während der für etwa drei Monate angesetzten Umbauphase Informationszettel, die sie über die Arbeiten informieren.

30 Betten umfasst die jetzige Station 2. „Wir haben das so geplant, dass diese Patienten während der Bauzeit anderswo im Haus untergebracht werden können“, sagt Christian Madsen. Leistungseinbußen erwarte das Krankenhaus dadurch nicht. 1,5 Millionen Euro investiert die Geschäftsleitung allein in den Umbau der Station 2.

Intensivstation soll von sechs auf zehn Betten anwachsen

Ende des Jahres oder zu Beginn 2018 soll es dann mit der Intensivstation weitergehen. „Der genaue Termin steht noch nicht fest“, sagt Ralf Schmandt. Neben einer umfassenden Modernisierung soll die Intensivstation von jetzt sechs auf zehn Planbetten anwachsen. Schmandt: „Dieser Umbau erfordert natürlich nochmal eine größere Vorplanung, weil der Intensivbereich eines Krankenhauses besonders sensibel zu behandeln ist.

Darüber hinaus investiert das Krankenhaus in einen neuen Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) zur Diagnostik für die Röntgenabteilung sowie die Erneuerung der Nieder- und Mittelstromanlagen. Investitionen sind uns wichtig“, unterstreicht Christian Madsen. Er kritisiert gleichzeitig die „seit Jahren anhaltende Unterfinanzierung der Kliniken durch das Land.“

Zahlen: Die Geschäftsleitung stellte in den letzten sieben Jahren 25 Prozent mehr Mitarbeiter ein als zuvor; insgesamt sind es derzeit etwas über 400, davon 55 Ärzte, darunter viele Fachärzte. Die Patientenzahl stieg von vormals 7.800 auf rund 10.000 stationäre Patienten an. Im ambulanten Bereich verzeichnet die Klinikleitung 35.000 Patientenkontakte pro Jahr.

Die Hoffnung der Kliniken ruhten nun auf der neuen Landesregierung. „Die Kliniken haben ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt muss auch das Land endlich seiner Verpflichtung einer bedarfsgerechten Investitionsfinanzierung nachkommen“, fasste es Dr. Mark Lönnies von der Landesgruppe im Verband der Krankenhausdirektoren jüngst zusammen. „Wir in Wermelskirchen investieren stetig, trotz der widrigen Umstände“, berichtet Christian madsen. Rund eine Million Euro pro Jahr seien es in den letzten sieben Jahren gewesen.

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (20.07.2017)

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