Zukunft des Medizinischen Zentrums ist ungewiss

Zwei Oberärzte aus dem Krankenhaus behandeln derzeit die Patienten am Schwanen. Sie sind aber immer noch im Krankenhaus angestellt. Im Juli soll es möglicherweise eine Entscheidung geben.

Noch ist immer nicht geklärt, was aus dem geplanten Medizinischen Versorgungszentrum des Krankenhauses werden soll. Das bestätigte Dr. Heiko Schmitz, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. „Es gibt noch keine Entscheidung, wer den Sitz übernimmt beziehungsweise die Praxis weiterführt.“ Erst im Juli wird im Berufungsausschuss eine Entscheidung über den Widerspruch gegen die ursprüngliche Entscheidung des Zulassungsausschusses getroffen – und „damit auch über den künftigen Inhaber des Praxissitzes“.

Bereits im Februar vorigen Jahres war ein Medizinisches Versorgungszentrum als Tochtergesellschaft des Krankenhauses gegründet worden. Doch inzwischen interessiert sich ein regional tätiger medizinischer Dienstleister ebenfalls für diese Praxis – und legte Widerspruch gegen eine Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ein, die eigentlich dem Krankenhaus diese Praxis bereits zugesprochen hatte. Seither ist diese Entscheidung ruhend.

Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat stimmten zu

Ende 2015 wollte der Chirurg seine Praxis abgeben. Das Krankenhaus sah in einer möglichen Übernahme eine Chance, im chirurgischen Bereich eine weitere Ergebnisverbesserung zu erzielen. Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat stimmten dem Kauf des Kassensitzes zu; Bürgermeister Bleek sah darin „einen guten Schritt zur Stärkung unseres Krankenhauses“. Ein halbes Jahr später übernahmen zwei Ärzte in Abstimmung mit dem Krankenhaus die ambulante Versorgung in der Praxis am Schwanen; dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr ist die Praxis geöffnet. Den Zuschlag hatte das Krankenhaus dann für diese beiden Oberärzte bekommen – im Krankenhaus waren sie entsprechend weniger im Einsatz. Sie sind aber nach wie vor angestellt. Dann kam der Widerspruch eines medizinischen Dienstleisters, der in 24 Städten 42 Standorte hat, die von Einzelpraxen bis Krankenhäusern reicht.

Mit diesem Einspruch ist die Arbeit des Krankenhauses blockiert – auch der Mietvertrag ist laut Krankenhaus-Geschäftsführer Christian Madsen nicht verlängert worden. „Wir wissen ja nicht, wohin die Reise geht.“

Quelle: Wermelskirchener General-Anzeiger (11.06.2017)

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